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Hintergründe zu Shadow Chasers - 5 - Die Spur der verlorenen Schatten

  • Autorenbild: Tobi Jawtusch
    Tobi Jawtusch
  • 15. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Die obligatorische Zirkusfolge!

Ich wollte unbedingt eine Folge schreiben, in der ein Zirkus auftaucht. Immerhin heißt Folge 1 der Europa-„Fünf Freunde“-Serie „Beim Wanderzirkus“. Eine Zirkusfolge gehört einfach zu jeder Jugendhörspielserie! Wobei die Shadows ja keine Jugendlichen mehr sind, sondern Studenten – aber so genau nehme ich es da nicht.

Beim Schreiben der Folge wollte ich folgendes Gefühl erzeugen: ein wohliges Kuschel-Gefühl. Man liegt unter der Decke, mit einem heißen Tee, dabei wird die Folge gehört und man fühlt sich einfach wohl… Kinder erleben eine spannende Abenteuergeschichte, und Erwachsene haben nostalgische Erinnerungen. Ich hoffe, das ist mir zumindest im Ansatz gelungen.

Nachdem ich das Hörspiel gehört habe, ist mir übrigens eine Szene besonders in Erinnerung geblieben: wenn es um die Geschichte der „verlorenen Schatten“ geht. Michael Bideller als Zirkusdirektor Eliah Mortero spricht das mit so viel Herz, Spannung und Humor. Dazu die Geräuschkulisse, die Musik und die ganze Atmosphäre im Zirkus – für mich eine meiner Lieblingsszenen aller bisherigen Shadow-Chasers-Folgen. Ein ganz großes Lob an Eric Onder de Linden! Übrigens für die ganze Folge!

Für Hörerinnen und Hörer, die eine klassische Krimigeschichte erwarten, ist die Folge, glaube ich, weniger geeignet. Natürlich wird wieder ermittelt, und auch die folgenübergreifende Rahmenhandlung (Gregorys verstorbene Mutter) entwickelt sich ein Stück weiter. Aber hier stehen vor allem die Atmosphäre und das Abenteuer im Mittelpunkt.

Da nutze ich mal die Gelegenheit und schreibe einfach, in welchem Genre ich persönlich die Shadow Chasers sehe bzw. was sie für mich sind: Eine Abenteuerserie ÜBER Detektive! Es gibt Folgen, in denen der Kriminalfall stärker im Vordergrund steht, und andere, in denen wir vor allem ein spannendes Abenteuer erleben.

Die Geräusche habe ich ja schon (zu Recht!) gelobt. Hier noch ein großes Lob an die Sprecherinnen und Sprecher: Ihr macht das alle toll. Nicole Silbermann, Michael Gugel und Heinrich Bennke sind für mich inzwischen einfach Ruby, Matt und Gregory.

Kleine Anekdote noch dazu: Als ich 15, 16, 17, 18 war, habe ich meine Verwandten überredet, meine Dialogbücher einzusprechen. Ich selbst habe Gregory (der damals allerdings noch anders hieß) gesprochen. Wenn ich das heute nochmal höre - dann ist das eine schöne Kindheitserinnerung – aber auch ein bisschen unangenehm. Meine Sprecherleistung war eher „bemüht, aber schlecht“… aber zumindest die Geräusche waren gut.

 

Liebe Grüße

Tobi



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