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Eine neue Reihe: Dark Game - 1 - Der Raum

  • Autorenbild: Tobi Jawtusch
    Tobi Jawtusch
  • 15. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Wie ist Dark Game eigentlich entstanden?

Manchmal, wenn ich morgens aufwache, dann springt mir eine Idee einfach ins Gesicht (ein andermal ist mir das passiert bei einer Folge Midnight Tales, die demnächst irgendwann hoffentlich erscheint). Genau so war es hier. Ich habe mich hingesetzt, geschrieben, geschrieben … und abends war das Dialogbuch fertig. Normalerweise brauche ich eher ein bis zwei Wochen, bis ein Buch steht – aber hier flutschte einfach alles. Und dann … lag das gute Stück ein Jahr in der Schublade. Denn ich wusste beim besten Willen nicht: Wohin damit?

Kein Krimi. Kein Shadow Chasers (kurz war ich davor, es für die Shadows umzuschreiben, aber zum Glück habe ich mich anders entschieden). Kein richtiger Horror. Satire? Ja. Thriller? Auch. Aber so wirklich gepasst hat es nirgendwo rein…

… Bis ich Carsten Hermann fragte, ob er mit dem Ding irgendwas anfangen kann. Und Carsten kam auf die brillante Idee, daraus eine ganze Reihe zu entwickeln. Mit dem Thema: Spiele. Und zack, Dark Game war geboren. Ich war sofort sowas von hooked und hatte auch ziemlich schnell die Idee für Folge 2 im Kopf.

 

Aber jetzt erstmal zu Folge 1:Es geht in Richtung SAW. Ein bisschen Squid Game ist auch dabei. Und ein paar andere Geschichten in denen sich ein paar reiche Menschen widerlich verhalten. Und auch zwei ???-Folgen standen Pate: „Spur ins Nichts“ und „Tal des Schreckens“. Wobei „Spur ins Nichts“ und „SAW“ sich sehr ähneln und „Tal des Schreckens“ und „Squid Game“ eine ähnliche Prämisse haben.

Dark Game Folge 1 gewinnt also vermutlich keinen Innovationspreis (oder vielleicht doch 😉) – aber das soll sie auch gar nicht. Die Folge will vor allem unterhalten. Und ich finde, das tut sie: spannend, wendungsreich, witzig … und gleichzeitig wird das völlig hemmungslose Verhalten mancher „superreichen“ Ekelpakete ordentlich aufs Korn genommen. Was will man mehr?

Also, um nochmal auf das Thema zurückzukommen, in welches Genre(s) ich „Der Raum“ schlussendlich einordnen würde: Ein Thriller-Satire-Horror-Drama gewürzt mit wenig subtiler Gesellschaftskritik.

Ich mag das Dialogbuch nach all der Zeit immer noch sehr und bin begeistert, was Carsten und sein Team (inklusive toller Sprecherinnen und Sprecher) daraus gemacht hat. Also, lasst die Spiele beginnen!

… Und bevor ich’s vergesse:

Dieses Hörspiel wäre nur halb so gut ohne Eric Onder de Linden! Der hat hier so viel an Geräuschen, Einfällen und Details reingebuttert – Hut ab!

 

Liebe Grüße,

Tobi


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