Hintergründe zu Shadow Chasers - 4 - und die Totenmaske
- Tobi Jawtusch
- 15. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Für die ersten drei Folgen der Shadows habe ich auf bereits bestehende Dialogbücher aus meinem Fundus zurückgegriffen und diese überarbeitet. Das hat mir viel Spaß gemacht, aber natürlich wollte ich von Anfang an auch komplett neue Abenteuer für die Shadows erschaffen. Sonst wird es irgendwann etwas langweilig für mich! Deshalb habe ich für Folge 4 und 5 nun ganz neue Dialogbücher geschrieben.
Ich war selbst gespannt, ob ich noch in die unschuldige, naive Welt eintauchen kann, die ich vor all den Jahren erschaffen habe. Und ich bin total neugierig, ob ihr den Unterschied zwischen den Skripten der Folgen 1 bis 3 und den neuen Skripten von Folge 4 und 5 heraushört!
Als ich mir den Plot für Folge 4 überlegt habe, war mir sofort klar: Die Geschichte muss in einem Museum spielen. In jede klassische Abenteuer-Krimiserie gehört einfach eine Museumsfolge – genauso wie eine Zirkusfolge (dazu dann mehr in Folge 5 😉).
Beim Schreiben des Skripts habe ich allerdings überhaupt nicht bedacht, dass die "Stille" im Museum für Eric Onder de Linden eine ganz schöne Herausforderung sein könnte! Aber das hat er sehr gut gelöst! Jeder Museumsraum klingt irgendwie anders "hallig" – wirklich toll gemacht!
Auch Nicole Silbermann (Ruby), Michael Gugel (Matt) und Heinrich Bennke (Gregory) sind wieder toll in ihren Rollen. Mittlerweile höre ich beim Schreiben sogar manchmal ihre Stimmen im Kopf und versuche ihre Eigenarten beim Sprechen in die Dialoge einfließen zu lassen.
Und natürlich haben auch unsere Gastsprecherinnen und -sprecher wieder einen ganz wunderbaren Job gemacht!
Ach ja, und klar gibt es auch wieder Copsi-Cola! Diesmal ist sie sogar relevant für die Handlung.
… Also, die Wahrheit 😉 ist natürlich, die Folge gibt es nur, weil ich unbedingt „Schtonk“ als Zitat in einem Hörspiel einbauen wollte. Ich kläre mal kurz auf (falls jemand mit dem Zitat gar nichts anfangen kann): „Schtonk“ ist sowohl ein Zitat, aus dem Film „Der große Diktatur“ als auch aus dem Film „Schtonk!“. Ich habe zwar mit „Schtonk!“ (also dem Film) so meine Probleme, aber ich musste sehr lachen, als in dem Film „Kotzeschtonk“ vorgelesen wird. Und jetzt habe ich es geschafft, das Wort in ein Hörspiel einzubauen.
Liebe Grüße,
Tobi



