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Hintergründe zu Shadow Chasers - 3 - Gefangen im Gebirge

  • Autorenbild: Tobi Jawtusch
    Tobi Jawtusch
  • 14. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 15. Feb.

Nachdem ich Carsten (Hermann) die ersten beiden „Pilot“-Folgen ("Der Schatz des Geisterpiraten" und "Die Nacht der 1000 Vampire") geschickt hatte, dauerte es ein paar Tage ( 😉 ), bis das "GO" kam. Als ich mich dann an Folge 3 gesetzt habe, wusste ich erstens, wie unsere Serie nun endgültig heißt (der Name fällt dann auch gleich im ersten Satz!) und zweitens, dass ich noch weitere Geschichten schreiben darf und soll. Diese Sicherheit habe ich natürlich sofort (aus)genutzt.

Für mich macht sich der Unterschied zwischen den ersten beiden Folgen und dieser hier vor allem am Humor bemerkbar, da habe ich mich nochmal deutlich mehr getraut - endlich findet mein „Copsi-Cola“-Running-Gag Einzug in die Geschichten, den ich in den ersten beiden Folgen noch rausgeschrieben habe (Die Simpsons trinken Duff-Bier, die „Shadows“ Copsi-Cola).

Aber auch an der Struktur innerhalb der Folge habe ich ein bisschen experimentiert – so tauchen die "Shadows" in dieser Episode tatsächlich erst in Minute 11 auf! Und auch das Interview des Schriftstellers findet nicht mit Ruby statt (womit man hätte rechnen können, da in der ersten Folge Matt dran war und in der zweiten Gregory) sondern mit einer ganz anderen Person.

Trotz aller Experimentierfreudigkeit habe ich wieder versucht mit „Gefangen im Gebirge“, eine klassische Abenteuergeschichte zu erzählen, inklusive Monstererscheinung - mit viel heimeliger Nostalgie und ein paar kleinen und größeren Anspielungen. Ich hoffe, es ist ein insgesamt schöner Mix geworden.

Nachdem ich Folge 2 im besten Sinne als "Slow Burner" bezeichnet habe, würde ich übrigens für diese Episode sagen: Hier geht die Post ab! Es gibt Grusel, Actionszenen, „Ein Hauch von Romantik“ und ein spannendes Abenteuer in den Bergen… und es fällt mir gerade, wie so oft, echt schwer nicht zu spoilern, aber ich will niemanden den Spaß verderben.

Ich kann es übrigens wirklich nicht oft genug betonen und werde es hoffentlich bei keiner Folge vergessen, über die ich hier schreibe: Die Sprecherinnen und Sprecher leisten wieder einmal fantastische Arbeit! Und Eric Onder de Linden zaubert eine unglaublich atmosphärische Soundkulisse. Gerade bei diesem Wander-Abenteuer in den Bergen kommt das natürlich besonders toll zur Geltung. Ich liebe ja insgesamt die Detailverliebtheit – achtet mal allein bei dem Werbespot auf die ganzen Hintergrundgeräusche. Ich oute mich hier jetzt mal als großer Fan von Eric Onder de Linden.

 

Liebe Grüße,

Tobi


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