Die Dämonen von Hollywood
- Tobi Jawtusch
- 12. Juni
- 2 Min. Lesezeit
Heute erscheint „Horror Tales – Folge 16 – Hollywood Demons“ – meine erste Folge für die Horror-Tales-Reihe. Darüber freue ich mich natürlich ganz besonders, denn „Horror Tales“ hat bereits einige starke Folgen hervorgebracht, bei denen ich mich selbst ordentlich gegruselt habe. Umso schöner ist es für mich, nun ebenfalls Teil dieser wunderbaren Reihe zu sein.
Nun zu den „Hollywood Demons“: In dieser Folge steckt vieles von dem, was ich persönlich besonders mag. Ich liebe halt Geschichten rund um Hollywood und die Traumfabrik – vor allem den Blick hinter die Kulissen. Die Handlung spielt im Hollywood der 70er-Jahre: große, ausschweifende Partys, Sexismus, verzweifelte Drehbuchautoren unter enormem Druck, exzentrische Produzenten, Late-Night-Shows … und natürlich Exorzismus. Aber ich möchte nicht zu viel verraten. Aber ja, hier dreht sich vieles um die Film- und Fernsehindustrie. Aber was hat das Ganze mit Horror zu tun? Natürlich gibt es, wie der Titel verrät, auch einen Dämon, der in der Geschichte auftaucht und mordend durch Hollywood streift. Doch wenn es nur einen Dämon gibt, warum heißt die Folge dann „Demons“? Ganz einfach: Weil in meiner Geschichte eigentlich alle Figuren mit ihren ganz eigenen Dämonen kämpfen. Der Blick hinter die Kulissen zeigt nämlich auch, dass im Filmgeschäft längst nicht alles glamourös und rosig ist – und dass manche Menschen daran zerbrechen können.
Dann hat die Folge auch deutliche Anleihen an den Film Noir. Zwar gibt es keinen verbitterten Detektiv oder Kommissar, dafür aber einen Drehbuchautor, der uns mit seinen eher düsteren Gedanken und Erzählpassagen durch die Handlung begleitet. Das verleiht der Geschichte noch einmal ein ganz besonderes Flair.
Dazu passt auch die Musik hervorragend, die wunderbar nach den 70ern klingt und die Atmosphäre der Folge perfekt einfängt.
Auch die Sprecherinnen und Sprecher machen hier wieder einen großartigen Job. Und ohne zu viel zu spoilern: Eine Doppelrolle so unterschiedlich und überzeugend zu spielen, verdient wirklich großen Respekt.
Für wen ist die Folge also geeignet? Für alle, die – genau wie ich – ein Faible für Hollywood haben, Geschichten über die 70er mögen und nichts gegen einen mordenden Dämon einzuwenden haben.
Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Hören!
Liebe Grüße,
Tobi



